Motorroller

Bei Motorrollern oder auch Scootern handelt es sich um motorisierte Zweiräder. Wurden sie anfangs vor allem durch Zweitaktmotoren betrieben, setzen die Hersteller mittlerweile hauptsächlich auf Viertakter. Es sind sowohl Ausführungen mit klassischem Verbrennungsmotor als auch mit Elektroantrieb erhältlich. Gab es früher auch Modelle aus deutscher Herstellung, stammen die meisten Fabrikate inzwischen aus Asien. Auf europäischem Boden wird noch in Italien, Frankreich und Spanien produziert.

Vorteile eines Motorrollers

Im Gegensatz zu Motorrädern verfügen Motorroller über einen Durchstieg zwischen Sitzbank und Frontkarosserie. Unter der Sitzbank befindet sich zumeist ein Fach zum Verstauen des Helms und durch die verwendete Karosserie bieten sie einen besseren Witterungsschutz.
In den Städten wird der Motorroller aufgrund von hohen Verkehrsaufkommen auch zu einer Alternative zum Auto.

Wer darf einen Motorroller fahren?

In Deutschland ist das Fahren von Motorrollern ab 16 Jahren gestattet. Dafür ist ein Führerschein erforderlich. Vor allem die Hubraumzahl ferner auch Endgeschwindigkeit und Leistung legen fest welcher Führerschein bzw. welche Führerscheinklasse benötigt wird. Bis zum 18. Lebensjahr dürfen generell nur Maschinen mit maximal 125 ccm Hubraum und 80 km/h Höchstgeschwindigkeit gefahren werden.